Im kommenden Jahr müssen die Verbraucher wieder mit deutlich höheren Strompreisen rechnen. Das geht aus dem neusten Bericht des Bundesverbandes neuer Energieanbieter hervor. Hier haben sich 30 Konkurrenzunternehmen der vier großen Stromversorger zusammengeschlossen.
Der Grund für die Erhöhung der Strompreise wird wohl die Steigerung der Durchleitungsgebühren sein. Dabei müssen die Verbraucher jedoch im Jahr 2010 aus Mehrkosten von mindestens einer Milliarde Euro rechnen, die jeweils auf die Strompreise runtergesetzt werden. Dabei steigen die Netzkosten für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden im Jahr auf etwa acht Prozent an. Doch bereits in diesem Jahr sind hier schon die Stromkosten um etwa sieben Prozent gestiegen. Bisher sieht es nicht so aus, als würde der Strompreis noch wesentlich günstiger werden. Die ehemaligen Monopolisten können die Preise zu locker regulieren, meinen die Wettbewerber auf dem Strommarkt. Daher rühren auch die zu hohen Strompreise. Dem kann man als Verbraucher nur entkommen, wenn man den Anbieter wechselt. Hierfür gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, wobei der Wechsel zu einem neuen Anbieter nicht gerade schwer ist und man auch keine Sorgen in der Versorgung haben braucht.
Außerdem fühlen sich Verbraucher auch sehr schlecht über die intelligenten Stromzähler informiert. Normalerweise sollen die neuen Zähler mehr Transparenz schaffen und besonders nützlich sein. Doch viele Verbraucher wissen noch nicht, was die neuen Stromzähler überhaupt für Vorteile bringen können. Gerade im kommenden Jahr werden zum größten Teil die intelligenten Stromzähler eingesetzt. Dabei kann genau erfasst werden, wie viel Strom überhaupt verbraucht wurde und man kann den Kunden Monat für Monat abrechnen und nicht mehr im Jahr. Dabei soll das nicht nur Geld sparen, sondern auch den Umgang mit den effizienteren Geräten fördern. Dadurch kann man genau feststellen, wann wie viel Strom verbraucht worden ist.



1 user commented in " Strompreise steigen bis 2010 weiter an "
Follow-up comment rss or Leave a Trackback[...] von 2007 der Fall war. Weiterhin murr die Wärmedämmung der Gebäudehülle im Durchschnitt 15 Prozent effizienter sein, als es bisher notwendig war. Wenn man seine Außenwände jetzt [...]