Strom kann man auf ganz unterschiedliche Arten gewinnen. Auch in Deutschland wird der Strom zu unterschiedlichen Teilen produziert. Viele Menschen wissen jedoch nicht genau, wie sich der Strommix in Deutschland so recht zusammensetzt.
Wenn man von einem idealen Strommix ausgeht, dann sollte das Land nur durch regenerative Energiequellen versorgt werden. Dies ist jedoch immer schlecht möglich. Gerade die Politik streitet sich noch, um den richtigen Mix zu finden. Die Umweltverbände und die Naturschützer drängen natürlich auf den natürlichen Strom und die erneuerbaren Energien. Die Energiewirtschaft selber will jedoch einen Mix, der auch aus der fossilen Energie und aus Atomkraftwerken besteht. Dabei liegt der Vorteil der erneuerbaren Energien klar auf der Hand. Energieträger wie Wasserkraft, Solarenergie, Windkraft und Erdwärme haben den Vorteil der Nachhaltigkeit. Der Nachteil hingegen ist der geringe Wirkungsgrad bei der Energiegewinnung. Der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland soll trotzdem noch bis zum Ende des Jahres 2020 vergrößert werden in Deutschland. Hier soll eine Erhöhung um 30 Prozent stattfinden.
Der Wirkungsgrad ist bei den fossilen Brennstoffen jedoch weitaus höher. Kohle, Öl und Gas sind immer noch sehr im Vordergrund bei der Energieversorgung. Der große Nachteil ist hier natürlich, dass diese Ressourcen nicht ewig verfügbar sein werden und sich dem Ende zuneigen. Vor allem bei der Atomkraft gibt es noch sehr viele Streitereien, weil die Endlagerung noch nicht geklärt ist. Auch Uran ist ein endlicher Rohstoff. Im letzten Jahr wurden in Deutschland etwa 600 Milliarden Kilowattstunden erzeugt. Dabei hatten die Energieträger Braunkohle und Atomenergie 23 Prozent, die Steinkohle 20 Prozent, das Erdgas 13 Prozent und die erneuerbaren Energien 15 Prozent. Alle sonstigen Quellen nehmen den Rest ein.