Mit der Wahl zum neuen Bundestag konnte man sich für eine bestimmte Partei entscheiden. Dabei haben alle Parteien eine unterschiedliche Meinung zur Energiepolitik gehabt. Nun kommt eine schwarz-gelbe Regierung in Deutschland, was auch einen gewissen Wandel für die Energiepolitik bedeuten könnte.

Die Energiepolitik bleibt jedoch trotz neuer Regierung auf den Ressorts verteilt. Bereits am ersten Tag der Verhandlungen mit der neuen Koalition wurde sich darauf geeinigt. Somit soll auch die Stärkung des Wirtschaftsministeriums durch Übernahme der Oberaufsicht über die Atommeiler sowie der erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenkraft aus dem Umweltministerium komplett diskutiert sein. Viele Politiker der CSU und CDU, unter anderen auch Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, haben bereits gefordert, dass die Wirtschaftspolitik aus einer Hand geschehen soll. Große Angst hatten Umweltschützer vor einer schwarz-gelben Regierung. Hier sieht die Atomfrage eindeutig vor, dass es eine Laufzeitverlängerung geben soll für die bisherigen Atomkraftwerke. Allerdings werden keine Neuen mehr in Betrieb genommen und die Bundesregierung will jetzt wieder verstärkt etwas für die regenerativen Energien tun.

Die Ministerien sind noch nicht komplett verteilt und nach ersten Angaben sollen diese bei der CDU und CSU bleiben. Die FDP hat jedoch auch noch einiges zur Umweltpolitik mit beizutragen. Generell ist jedoch interessant, wie einig sich die beiden Parteien in einigen Punkten sind. Das könnte auch einen neuen Aufschwung in der Energiepolitik geben.