Um Strom zu sparen gehen viele Verbraucher durch ihren Haushalt und schauen, welche Geräte besonders viel Strom fressen. Gerade Notebooks, Drucker, Fernseher und andere Elektrogeräte verbrauchen sogar im Stand-By Modus Strom. Mit bestimmten Messgeräten kann man dies jedoch kontrollieren.

Die Zeitschrift Computerbild führte vor kurzem ein Test durch, bei dem dieses Messgeräte im Vergleich zueinander standen. Dabei wurde auch darauf geachtet, wie zuverlässig die Strommesser funktionieren. Die Zwölf Modelle liegen in der Preisklasse zwischen 10 und 50 Euro. Diese zu investieren kann sich manchmal richtig lohnen. Viele Geräte verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand Strom. Dabei summieren sich die Kosten von Monat zu Monat und am Jahresende sind die Zahlen auf der Stromrechnung kaum erklärbar.

Die Messgeräte decken auf, wie viel Strom wirklich verbraucht wird. Zehn ausgeschaltete Geräte, die je zwei Watt verbrauchen, kosten im Jahr 30 Euro. Dieser Preis wird gleich von den Strommessern berechnet. Dafür muss vorher nur der aktuelle Preis eingetippt werden.

Laut dem Test zeigte sich, dass die Geräte bis 15 Euro geringe Leistungswerte, bis zwei Watt, nicht präzise ermitteln konnten. So wurden den Testern entweder gar nichts angezeigt, oder es musste eine Wert geschätzt werden, der weit von der Wahrheit abgewichen ist. Genaue Messungen liefern solche Geräte erst ab 25 Watt ab. Gerade für die Messungen von Fernseher im Stand-By Betrieb sind solche Strommesser ungeeignet. Von den vier teuren Produkten konnten nur zwei wirklich genaue Werte anzeigen im kleinen Wattbereich.

Der Käufer kann jedoch nur selten einschätzen welches die kleinste messbare Leistung ist. Auf den Verpackungen sind diese Werte nicht angegeben. Erst bei höherem Stromverbrauch lieferten alle Produkte ein realistisches Ergebnis. Besonders komfortabel sind die Batteriebetriebenen Geräte. Sie lassen sich auch bedienen, wenn keine freie Steckdose in der nähe ist.

Einige der Testprodukte tragen jedoch das CE Zeichen zu unrecht. Sie könnten andere Geräte im Betrieb stören und dürften nicht in den Handel gelangen. Drei davon haben zusätzliche Mängel an der elektrischen Sicherheit gehabt. Nutzer könnten dabei im schlimmsten Fall einen Stromschlag bekommen. Bei den teuren Strommesser ist somit der “NZR Energiekostenmonitor No-Energy” für 49,95 Euro Testsieger geworden. Bei den günstigen Produkten zählte das Modell Unitec EIM-812 von verschiedenen Baumärkten zum Sieger. Sie sind ab 13 Euro zu haben und für Messungen ab fünf Watt geeignet. Darunter Fallen Messungen für Geräte im eingeschaltetem Zustand.