Zum Juni und zum Juli sind von vielen Gasversorgern Preissenkungen angekündigt. Diese belaufen sich im Durchschnitt auf zehn Prozent. Die Stromanbieter hingegen erhöhen ihre Preise im Durchschnitt um sieben Prozent.

Der Trend der sinkenden Gaspreise hält weiter an. In den nächsten Monaten sollen jedoch die Preise bei 15 Stromversorgern steigen. Verivox hat die Lage beobachtet und eine Steigerung von sieben Prozent festgestellt. Für einen normalen Haushalt mit 4000 kWh im Jahr bedeutet dies eine zusätzliche Belastung von 60 Euro. Trotz gesunkener Großhandelspreise haben nur 3 Grundversorger Preissenkungen von durchschnittlich 4 Prozent angekündigt. Immer wieder wird die Aussage genutzt, dass der Strom weit im Voraus gekauft wird und deshalb teurer eingekauft wurde, als die Preise momentan liegen. Um keinen Verlust zu machen, kann der Strom deshalb auch nicht günstig angeboten werden. Erst später könnte der Preisnachlass gewährleistet werden.

Allerdings sollten die Anbieter auch auf den Wettbewerb am Markt schauen. Die gesunkenen Rohstoffkosten sollten schnell an den Verbraucher weitergegeben werden. Es gibt günstige Stromanbieter, die ihre Preise momentan auch gesenkt haben. Deshalb ist der Wettbewerb in diesem Bereich besonders hart und als Privatperson kann man gerne über einen Anbieterwechsel nachdenken. Gerade in der jetzigen Zeit sollte sich dies lohnen.