In Cuxhaven wird ein intelligentes System entwickelt, welches den Anteil der erneuerbaren Energien besser in die Stromnetze integriert. Somit sollen Schwankungen bei der Stromerzeugung mit erneuerbaren Quellen ausgeglichen werden.
Windkraft gehört mittlerweile in das Bild der Küstenlandschaft um Cuxhaven. Doch diese alternativen Energieerzeuger werden noch nicht effizient genug eingesetzt. Das will eTelligence ändern. Immer noch werden genug alternative Stromerzeuger angeschlossen und vergessen. Eine intelligente Integration in das Netz sei deswegen von zwingender Notwendigkeit.
So soll in der Modellregion Cuxhaven ein Energiemanagementsystem aufgebaut werden, welches Netzbetreiber, Stromerzeuger und Verbraucher aktiv mit einbezieht. Der Strombedarf wird flexibel und automatisiert geregelt und das Angebot besteht der Wetterlage entsprechend. Dreh- und Angelpunkt des Projektes wird ein regionaler Marktplatz werden. Zu den Teilnehmern gehören auch die großen Versorger aus dem europäischen Verbundnetz und die alternativen Erzeuger, die Strom aus Biomasse, wie Wind gewinnen. Auch gewerbliche oder private Verbraucher können sich an dem Marktplatz beteiligen, wenn sie eine eigene Anlage auf dem Dach haben und diese ins Netz integrieren wollen.
Stromverbrauch und Stromerzeugung werden so flexibler gehandhabt. Vermieden wird, dass Windanlagen an einem stürmischen Tag zukünftig heruntergefahren werden, damit sie das Netz nicht überlasten. Somit können später mehr Erzeuger in das Energienetz aufgenommen werden. Die Kühlhäuser der Fischbetriebe eignen sich als thermische Energiespeicher. Statt die Temperatur mit einem Fühler zu steuern, werden sie nach dem zur Verfügung stehenden Stromangebot geregelt. So wird an einem sehr windigen Tag mehr Strom zum kühlen abgenommen. An wärmeren Tagen verbraucht es weniger Strom, solange bis der Temperaturgrenzwert erreicht ist und wieder neue gekühlt werden muss.




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