Im Supermarkt kann man demnächst auch beim alltäglichen Einkauf Strom erhalten. Die Handelskette Kaiser’s Tengelmann AG verkauft schon den Ökostrom. Dabei sollte man jedoch aufpassen, ob der Strom nicht teurer ist, als der bisherige Anbieter.

Neben den Lebensmitteln ist es von den Supermärkten ja bekannt, dass auch andere Sachen verkauft werden. Handyverträge, Versicherungen oder Reisen sind dabei nicht selten. Jetzt kommt auch der Strom hinzu und das Sortiment wird komplettiert. Die Supermarktketten haben dazu mit dem Energieversorger Badenova ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Dabei wird der angebotene Strom zu 80 Prozent aus Wasserkraft und zu 20 Prozent aus anderen regenerativen Energiequellen gewonnen. Damit ist das Unternehmen eines von den wenigen in Deutschland, die 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien vertreiben.

Den Strom kann man schon für 9,90 im Monat erhalten und zahlt jedoch 19,99 Cent pro Kilowattstunde. Vor allem die zweijährige Preisgarantie soll die Kunden anlocken. Es gibt auch ein spezielles Stromsparprogramm. Wer im Vergleich zum Vorjahr 100 Kilowattstunden einspart, der bekommt eine Gutschrift in Höhe von 10 Euro. Wer noch weniger verbraucht hat bekommt eine dementsprechend höhere Gutschrift. Bisher lief der Verkauf aber mäßig an. Die Kunden haben an der Supermarktkasse keine Vergleichsmöglichkeiten und der Vertriebsweg hat sich noch kaum bewährt.

Diese Supermarktkette bieten im Vergleich sogar viel teureren Strom an. Das Verbrauchsportal Verivox hat den Anbieter genau unter die Lupe genommen. Im Preisvergleich kommt dabei der Öko-Strom schlecht weg. Man zahl im Jahresverbrauch fast 150 Euro weniger bei einem anderen Stromanbieter. Für den Strom spricht allerdings die zweijährige Preisgarantie, denn auch in den kommenden Jahren kann der Strompreis noch weiter ansteigen. Die meisten Anbieter gewähren nur ein Jahr diese Garantie.