An der Nordsee wird ein neuer Windpark errichtet, um die regenerativen Energien in Deutschland besser nutzen zu können. Das dazugehörige Umspannwerk setzt jetzt das Rostocker Unternehmen SEAR vor die Nordseeinsel Borkum.

umspannwerk

Die Plattform für die Transformatoren kann schwimmen und wird etwa 84 Meter insgesamt in der Höhe messen. Moment hat der Bau jedoch erst begonnen und es werden noch Test durchgeführt, teilte das Unternehmen Anfang der Woche mit. Fertiggestellt werden soll die Plattform in Belfast, bevor das Umspannwerk im Sommer dieses Jahres in Betrieb genommen werden kann. Das Unternehmen SEAR hat einen großen Status erreicht und konnte sich bereits an der Errichtung von 100 Umspannwerken beteiligen. Der Windpark selber soll erst 2010 zur Vollendung gebracht werden. 80 Windkraftanlagen werden dort verankert sein und etwa 100 Kilometer nordwestlich von Borkum aufgebaut. 400 Mega-Watt könnte die Anlage in das deutsche Netz einspeisen.

Generell sorgt jedoch der Bau von regenerativen Energiequellen für mehr Arbeitsplätze und Wachstum in der Wirtschaft. Seit dem Jahr 2007 werden etwa 30.000 Arbeiter mehr in diesem Bereich beschäftigt und momentan liegen die Zahlen bei  insgesamt etwa 280.000. Im letzten Jahr wurde ein großes Plus an Umsatz erreicht, was dieses Jahr wiederum in neue Investitionen gesteckt werden kann. Die Ausgaben für den Bau der Anlagen wächst stetig. Doch es werden nicht nur Arbeitsplätze mit den neuen Energien geschaffen, Auch das klimaschädliche Co2 kann um 115 Tonnen reduziert werden. Bisher haben die neuen Energien ein Anteil von zehn Prozent am gesamten Verbrauch. Diese Zahl wird sich in den nächsten Jahren noch massiv steigern.