Die EU hat sich kürzlich wieder auf neue Regelungen bezüglich der Strom- und Gasmärkte geeinigt. Dabei sollen sowohl die Verbraucher, als auch die Unternehmen einen Vorteil haben und von den neuen Regeln profitieren können.
Nach langen Diskussionen konnte sich das Europa-Parlament und die EU-Kommission Anfang der Woche auf ein Gesetzespaket einigen, das sich auf den europäischen Binnenmarkt bezieht. Dabei haben die Unternehmen Vorteile, bei der Übernahme andere Firmen und die Verbraucher sollen neue Stromzähler bekommen. Der Austausch soll bis zum Jahr 2020 durchgeführt werden. Die Zähler zeigen dabei den aktuellen Verbrauch an und die Abnehmer bekommen in jedem Monat eine genaue Abrechnung über diesen Verbrauch. Damit muss man keine Abschläge mehr zahlen und bekommt am Jahresende keine große Rechnung mehr. In der Nacht soll der Strom auch deutlich billiger werden. Wenn man selbst eine Solaranlage oder ähnliche Technik besitzt, kann man den Strom ins Netz einspeisen und bekommt ebenso über den neuen Stromzähler eine genaue Abrechnung.
Außerdem soll mit den neuen Gesetzen auch der Wechsel zu einem anderen Anbieter leichter werden. Die Kündigung ist dabei kostenlos und innerhalb von drei Wochen möglich. Bisher dauert solch ein Prozess bis zu sechs Wochen oder länger. Sollte die Abrechnung des Anbieters ungenau erscheinen, kann man dies prüfen lassen und bekommt eine Entschädigung. Alle EU-Mitgliedstaaten sollen ebenso außenstehende Personen zur Verfügung stellen, die dem Verbraucher bei Streitigkeiten mit dem Anbieter helfen. So können gerichtliche Auseinandersetzungen vermieden werden. 27 Eu-Staaten werden an diesem Paket teilnehmen. Außerdem wird eine Trennung von Netz und Erzeuger angestrebt. Dabei ist das Ziel mehr Wettbewerb zu erreichen und auch die Strompreise sinken werden. Die Gegner sind nicht davon überzeugt, dass es eine Senkung der Strompreise gibt.



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