Um die erneuerbaren Energien zu fördern hat sich eine internationale Organisation mit dem Namen IRENA gegründet. Die Abkürzung steht für Internationale Agentur für Erneuerbare Energien und die Organisation fasst etwa 400 Vertreter aus rund 120 Regierungen in aller Welt. Vor allem Deutschland spielt mit Spanien und Dänemark eine große Vorreiterrolle in Sachen erneuerbaren Energien.

Der schnelle Ausbau von den regenerativen Quellen, wie Sonnenkraft, Erdwärme oder Windenergie sind in der letzten Zeit nicht so vorangetrieben worden wie es gewünscht war. Der Energiemarkt wird noch sehr verzerrt durch die hohe Subvention der konventionellen Energien. Die erneuerbaren Quellen müssen in den Vordergrund gebracht werden und die Verzerrung am Markt soll IRENA eindämmen und verbessern.

Mit dieser Organisation wurde der Grundstein für eine klimafreundliche Zukunft gelegt. Die fossilen Energieträger neigen sich dem Ende zu und das Umdenken auf regenerative Energien hätte schon viel eher geschehen müssen. IRENA kämpft für eine sichere Energieversorgung, vor allem auch für Entwicklungsländer, die sich den Aufbau der teuren Technologien kaum leisten können.

Die Umweltorganisationen begrüßen die Gründung und es existiert endlich ein Gegenspieler zu der Internationalen Energie-Agentur. Diese habe die Entwicklung der erneuerbaren Energien bisher eher vernachlässigt als vorangetrieben. Es haben sich jedoch nicht alle großen Statten der IRENA angeschlossen. Neben Russland, Japan, China und Brasilien unterzeichneten auch die USA das Dokument nicht. Als Begründung gaben sie den Klärungsbedarf im eignen Land an. Ob demnächst noch weitere Länder der IRENA beitreten ist noch unklar.

Im Juni wird entschieden wo die Organisation ihren Sitz bekommt. Deutschland hat sich dabei für Bonn ausgesprochen, da auch die UN dort vertreten ist. Die anderen Länder sind ähnlicher Meinung. Ebenso wird im Juni auch der Generaldirektor gewählt werden. Besondere Vorschläge gibt es jedoch noch nicht.