Raumklimageräte haben einen sehr hohen Stromverbrauch. Gerade im Sommer werden sie jedoch immer häufiger im Haushalt eingesetzt. Die Umwelt- und Verbraucherschützer wollen jetzt auf den hohen Stromverbrauch hinweisen und die Besitzer warnen.
Klimageräte können bis zu 300 Euro Strom im Jahr kosten. Doch die Geschäfte informieren die Verbraucher nicht oder nur sehr schlecht über den eigentlichen Verbrauch dieser Anlagen. Die Energieeffizienz ist nicht gekennzeichnet und die Stromkosten werden dadurch oft verschwiegen. Die Haushaltskasse wird jedoch durch diese Geräte enorm belastet. Insbesondere tragbare Kompakt-Klimageräte verbrauchen viel Energie für wenig Leistung. Sie leiten die warme Luft mit einem Schlauch durch das geöffnete Fenster. Dadurch sind sie ineffizient und leistungsschwach. Selbst ein Kompakt-Klimagerät benötigt jedoch in den heißen Wochen im Sommer 460 Kilowattstunden. Der Verbraucher muss daher etwa 100 Euro im Jahr zahlen und belastet zusätzlich die Umwelt mit CO2.
Wer seine Räume unbedingt mit Strom kühlen will, sollte ein sogenanntes Split-Gerät von einem ausgebildeten Fachhandwerker installieren lassen. Diese Geräte bestehen aus zwei Apparaten. Sie werden innerhalb und außerhalb des Gebäudes montiert. Doch selbst ein Gerät der Effizientklasse A braucht hier 540 Kilowattstunden pro Jahr. Mit steigenden Temperaturen kann dieser Verbrauch auch noch weiter ansteigen. Weiterhin muss man solche Anlagen regelmäßig warten lassen, sonst könnten die Chemikalien entweichen und zusätzlich die Luft und die Umwelt belasten. Bevor man sich ein solches Gerät anschafft, sollte man demnach auch die Effizienz und die Stromkosten beachten.








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