In Deutschland befassen sich nicht alle Menschen mit ihrem Stromverbrauch und den aktuellen Preisen. Laut einer Umfrage der Marktforschungsfirma TNS Infatest sind sich drei Viertel der Befragten des Jahresstromverbrauchs nicht bewusst. Sogar 85 Prozent der deutschen Haushalte können keine Angaben zu ihrem Strompreis machen. Diese zahlen erschrecken sowohl Regierung, als auch Stromversorger.
Der Anbieterwechsel ist in der heutigen Zeit kaum noch ein Problem und kann ohne Einbruch in der Versorgung durchgeführt werden. Trotz der steigenden Strompreise scheint das Interesse daran sehr tief zu sein. Nicht viele Deutschen wechselten zu einem günstigeren Anbieter, dabei gibt es viele spannenden Sparprogramme. 89 Prozent der Befragten bleiben lieber bei ihrem bisherigen Versorger. Die knappe Hälfte ist sogar sehr zufrieden mit dem Anbieter.
Dabei geschieht der Wechsel trotz hoher Strompreise oft aus Bequemlichkeit nicht. Der neue Anbieter übernimmt jedoch generell die Kündigung bei dem aktuellen Versorger. Von den Experten wird sogar empfohlen, die Kündigung nicht selber in die Hand zu nehmen. Es genügt den Vertrag beim neuen Versorger auszufüllen und wegzuschicken.
Ein Wechsel geschieht jedoch nicht sofort. In den meisten Fällen kann die Kündigung bis zu drei Wochen dauern. Selbst kündigen lohnt sich deshalb nur bei sehr kurzen Kündigungsfristen oder sehr langen. So stellt man selber sicher, dass der Vertrag nicht verlängert wird. Bei neuen Anbieter kann man jetzt vermerken, dass die Kündigung schon vorgenommen wurde. Diese muss immer schriftlich erfolgen und der Versorger ist verpflichtet innerhalb von zwei Wochen die Kündigung zu bestätigen. Relevante Angaben sind lediglich Name und Anschrift, Angaben zur Abnahmestelle, Jahresverbrauch, und mögliches Datum der Strompreiserhöhung.








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