Umweltbewusstes Denken und Handeln ist nicht nur zeitgemäß. Angesichts steigender Energiekosten kann es auch bares Geld sparen, denn staatliche Förderung beim Hausbau ist in! Darüber hinaus können zukünftige Immobilienkäufer und Häuslebauer mit dem Erwerb eines Energiesparhauses zusätzliche staatliche Fördermittel und günstige Kredite erhalten.
Die Fördermöglichkeiten
Neben der Förderung altersgerechter Bau- und Sanierungsmaßnahmen stellen die Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Wohnen den derzeit größten Förderbereich für Immobilien dar. Sowohl Kommunen, Länder als auch der Bund halten verschiedene Fördertöpfe und Möglichkeiten für kostengünstige Kredite für energieeffizientes Bauen und Sanieren bereit. Da sich die Förderprogramme von Kommune zu Kommune und von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich gestalten, ist es sinnvoll sich bei Bau- und Sanierungsvorhaben bei den zuständigen Stellen und Ministerien zu informieren. Teilweise können Internetseiten und amtliche Mitteilungen in den Tageszeitungen Hinweise auf bestehende kommunale oder länderbezogene Fördermöglichkeiten geben.
Eine weitere Möglichkeit, insbesondere für die Aufnahme günstiger Kredite, bietet auf Bundesebene die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Neben vergleichsweise günstigen Zinssätzen für Kredite bietet die KfW zumeist auch flexible Tilgungsvereinbarungen in ihren verschiedenen Förderprogrammen. Zusammengefasst sind diese in dem Förderbereich
“Bauen, Wohnen und Energie sparen” unter anderem auch auf den Internetseiten der KfW dargestellt.
Um die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen zu können, muss es sich bei der jeweiligen Immobilie um ein sogenanntes Energiesparhaus handeln. Das heißt, dass mit den Bau- und Sanierungsmaßnahmen ein bestimmter KfW-definierter Energie-Standard zu erreichen ist. Dieser beginnt mit der Bezeichnung KfW-Effizienzhaus 70
und wird auch als Passivhaus bezeichnet. Dieser Standard bestimmt die Höhe des (zukünftigen) Energieverbrauchs unter der Voraussetzung der privaten Immobiliennutzung. Gesetzliche Grundlage für die zahlreichen Förderprogramme und festgelegten Standards für Energiesparhäuser bildet die Energieeinsparverordnung.
Die Finanzierungsmöglichkeiten
Neben einer umfassenden Recherche zu den verschiedenen Förderprogrammen ist es für energieeffiziente Bau- und Sanierungsvorhaben ebenfalls
sinnvoll, sich ausführlich mit den unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Diese reichen von der Inanspruchnahme eines reinen Immobiliendarlehens bis hin zu Bausparkredit und Forwarddarlehen. Kredite für Immobilien zeigen sich derzeit noch in ihren Zinskonditionen vergleichsweise günstig. Kurzfristig Bau- und Immobilienkaufvorhaben sollten deshalb jetzt, angesichts zukünftig steigender Bauzinsen, umgesetzt werden. Für mittelfristige Pläne kann auch ein sogenanntes Forwarddarlehen
(Vorauskredit) aufgenommen werden (Weitere Infos zum Forward-Darlehen). Gegen einen geringen Zinsaufschlag können somit bei späterer Kreditaufnahme die derzeitig niedrigen Zinsen gesichert werden. Für langfristige Vorhaben zur Immobilienfinanzierung kann sich der Abschluss eines Bausparvertrages
und der damit verbundene günstige Bausparkredit lohnen.
Richtig und ausführlich informieren
Sowohl auf der Suche nach den richtigen Förderprogrammen als auch für die Auswahl der passenden Finanzierung sind eine ausführliche Beratung und umfassende Information überaus wichtig. Architekten, Energiespar- und Finanzberater können zukünftigen Immobilienbesitzern bei ihren Fragen zu energieeffizienten, baulichen Maßnahmen, Förder- und Finanzierungsfragen behilflich sein.
Bildquellenangabe: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de



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Follow-up comment rss or Leave a Trackback[...] vor allem für Häuslebauer sind die sogenannten Wärmepumpen, die zum Thema energieeffizientes Bauen hervorragend passen. Dies ist eine relativ neue Technik, die die Umwelt direkt anzapft und in [...]