Die europäische Kommission in Brüssel hat beschlossen, Wind- und Kohleprojekte in Deutschland zu fördern. Die kosten für die Hilfe beläuft sich dreistellige Millionenbeträge. Nach der Gaskrise ist der Kommission klar geworden, dass Europa unabhängiger werden soll und sie beschlossen ein großes Hilfspaket in Höhe von fünf Milliarden Euro.
450 Millionen Euro sollen von dem Paket in die Anlagen an der Nord- und Ostsee fließen. Dort sind schon seit langem Pläne für große Windparks fertiggestellt worden. Außerdem werden 250 Millionen Euro in die Modernisierung von Kohlekraftwerken gesteckt. Besonders werden die Kraftwerke der Standorte Hürth bei Köln und Jänschwalde in der Lausitz gefördert werden. Die Konzerne RWE und Vattenfall planen dort kohlendioxidarme Kraftwerke, bei denen CO2 unter der Erde gespeichert werden kann.
Die Mittel sollen von den EU-Staaten und dem Europaparlament schnell freigegeben werden. Es fehlt nur noch die Zustimmung der Finanzminister. Wenn auch der EU-Gipfel das OK gibt, können die Gelder bereits ab Sommer fließen und die Anlagen unterstützen. Mitte Dezember hatte der EU-Gipfel bereits das Konjunkturpaket in Höhe von 200 Milliarden Euro beschlossen gehabt.
Ab 2012 soll auch Erdgas nach Europa geliefert werden, dass nicht von Russland stammt. Die Nabucco-Pipeline wird von der Türkei nach Österreich gehen und das Gas nach Europa liefern. 250 Millionen Euro an Risikobürgschaften wurden dafür vorgesehen. An diesem Vorhaben ist auch der Energiekonzern RWE beteiligt.
Neben der Förderung von Energieanlagen, soll auch das Internet auf dem Land mit diesem Geld weiter ausgebaut werden. Dafür fließen etwa eine Milliarde Euro aus Agrarmitteln in das Vorhaben, welches in der ganzen EU umgesetzt werden soll.








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