Obwohl die Brennstoffe immer billiger werden, können sich die Verbraucher auf einen bleibenden hohen Strompreis einstellen. Frühestens im kommenden Jahr könnten die Preise wieder sinken.
Die Preiserhöhung war auf Grund der teuren Brennstoffe auch gerechtfertigt. Doch jetzt wo die Preise wieder nach unten gehen kann die Stromgebühr nicht geändert werden. Die Konzerne haben die Rohstoffe zu den damaligen teuren Preisen eingekauft und können den Nachlass nicht sofort an die Verbraucher weitergehen. Neben Öl und Gas ist jedoch auch die Kohle auf dem Weltmarkt wieder billiger geworden. Eine Preissenkung stellen die Konzerne jedoch erst 2010 in Aussicht.
Energieversorger verkaufen ihren Strom bereits lange im Voraus. Deshalb gibt es solche Verzögerungen und Unstimmigkeiten mit dem Markt. Die Verbraucherzentrale hält diese Meinung für unzulässig und findet, dass der Strom bald fünf bis zehn Prozent billiger werden muss. Momentan ist es jedoch wichtig genau auf die Anbieter zu schauen. Nicht alle haben sich einen teuren Vorrat zugelegt und können bald die Preise wieder senken. Andere Anbieter locken mit speziellen Angeboten und zahlreichen zusätzlichen Produkten. Die Strompreise müssen demnach verglichen werden und man kann vielleicht mit einem Anbieterwechsel viel Geld sparen.
Die meisten großen Konzerne beschaffen den Strom für die Haushalte sogar ein bis zwei Jahre im Voraus. In dieser zeit lagen die Preise an der Börse erheblich höher. Dieses Preisniveau fließt immer in die Kalkulation der nächsten Jahre ein. Zum Jahreswechsel haben jedoch mehrere Unternehmen eine Senkung der Preise angekündigt. Die Brennstoffkosten sind rückläufig geworden.



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