Strom ist in den letzten Jahren ein teures Gut geworden. Die Preise dafür steigen permanent an, was auch den Konkurrenzkampf unter den einzelnen Anbietern auf einem hohen Level hält. Überall lassen sich Angebote für günstigen Strom finden, die zu der Überlegung führen, den Anbieter zu wechseln.

Doch bevor der Stromanbieter gewechselt werden kann, gilt es, nicht nur einige Vorüberlegungen zu treffen, sondern auch die Preise und die dazugehörigen Angebote zu vergleichen. Oftmals ist es nämlich so, dass besonders niedrige Preise an Bedingungen geknüpft sind, die nicht jeder Kunde mag. Wer hier also nicht genau schaut, kann am Ende sogar draufzahlen und das vermeintliche Schnäppchen entpuppt sich als Kostenfalle.

Die Angebote der Stromanbieter

angebote von stromanbieternDie unterschiedlichsten Stromanbieter halten neben dem Grundtarif auch verschiedene Sondertarife für ihre Kunden bereit, die in der Regel günstiger als die Grundversorgung sind. Wird ein Preisvergleich der einzelnen Anbieter angestrebt, zeigt der Vergleichsrechner immer den günstigsten Tarif eines jeden Anbieters an. Dies kann auf den ersten Blick etwas verwirren, da der Grundtarif in einem solchen Fall fehlt. Doch wer genau schaut und in das Raster des speziellen Tarifs passt, kann davon in vollen Zügen profitieren.

Zudem sollte in diesem Zusammenhang bedacht werden, dass bei einem Preisvergleich nicht nur der günstigste Tarif der „Bewerber“ beachtet werden muss, sondern auch der günstigste Tarif des aktuellen Stromanbieters. Nur so ist ein aussagekräftiger und fairer Vergleich möglich.

Wann lohnt der Wechsel des Stromanbieters?

Ein Wechsel lohnt in der Regel nur dann, wenn sich deutliche preisliche Unterschiede aufzeigen. Wegen wenigen Euro pro Jahr muss man seinen Stromlieferanten, den man seit Jahren kennt und dem man vertraut, nicht unbedingt wechseln. Schließlich weiß man beim neuen Anbieter nicht immer 100%-ig, ob das dargebotene Angebot am Ende auch das hält, was es verspricht. Es gilt daher, genau abzuwägen, ob ein Wechsel angestrebt werden sollte oder nicht.

stromanbieter wechselnEin Wechsel lohnt auch dann, wenn der alte Anbieter eine Preiserhöhung ankündigt. In solch einem Fall kann sogar von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht werden, falls beim bestehenden Vertrag noch kein Laufzeitende in Sicht ist. Falls also die Preiserhöhung, die übrigens immer in schriftlicher Form angekündigt werden muss, irgendwann ins Haus flattert, kann ein zügiger Wechsel des Stromanbieters den einen oder anderen Euro sparen.

Was muss beim wechsel beachtet werden?

das muss beim wechsel beachtet werdenEinen Stromanbieter zu wechseln, ist sehr einfach. In der Regel reicht es aus, das entsprechende Wechselformular auszufüllen. Den Rest macht der neue Stromanbieter. Doch bevor es zu einem Wechsel kommt, sollte einiges beachtet werden.

So darf nicht nur die Jahresgebühr für den Strom im Fokus des Interesses stehen. Auch die Vertragslaufzeit sowie die Kündigungsfrist sollten genau abgeklärt werden. Der Strommarkt ist in ständiger Bewegung. Wer als Kunde da nicht flexibel ist, kann sich nicht den günstigsten Strompreis sichern.

Auch eine Preisgarantie sollte im Interesse des Kunden liegen. Sie stellt sicher, das der beworbene Preis vom Anbieter nicht innerhalb kürzester Zeit widerrufen werden kann. Es lohnt daher, beim Wechsel einen guten Mittelweg zwischen der Vertragslaufzeit und einer möglichen Preisgarantie zu finden.. ist keine Preisgarantie gegeben, sollte ein Angebot mit einer kurzen Vertragslaufzeit genutzt werden.

Vorkasse und Paketangebote beim wechsel des Stromanbieters

bezahlung und angebote stromanbieterEinige der Stromanbieter halten spezielle Strompakete bereit. Diese beinhalten eine bestimmte Anzahl an Kilowattstunden, die zu einem festen Preis angeboten werden. Darüber hinaus wird es dann jedoch teurer. Wem es gelingt, innerhalb dieser festgeschriebenen Kilowattstunden zu bleiben, der kann auf einen günstigen Strompreis zurückgreifen.

Empfehlenswert sind diese Angebote daher nur dann, wenn genau eingeschätzt werden kann, wie viel Strom verbraucht wird. Zudem muss bedacht werden, das das komplette Paket bezahlt werden muss. Wird weniger Strom als die Menge verbraucht, die im Paket enthalten ist, gibt es keinen Ausgleich vom Stromanbieter.

vorkasse angebote stromanbieterAndere Stromanbieter verlangen einen Pauschalbetrag, der als Vorkasse entrichtet werden muss. Hier warten besonders günstige Preise auf den Endverbraucher. Nachteilig ist jedoch, dass man als Kunde in Vorleistung gehen muss und eine große Summe Geld auf einen Schlag aufbringen muss. Das Prinzip gleicht einer Prepaid-Kreditkarte, die aufgeladen wird und wo das Guthaben dann nach und nach abgerufen wird.

Abgerechnet wird der Strom dann ganz normal nach Verbrauch. Ist die Vorkasse aufgebraucht, kommt es daher auch hier zu einer Nachzahlung. Empfehlenswert ist diese Variante daher auch nur für all jene Endkunden, die ihren Stromverbrauch gut einschätzen können, um eine größere Nachzahlung zu vermeiden. Außerdem wäre das im Vorfeld gezahlte Geld verloren, wenn der Stromanbieter in Insolvenz gehen würde.

Lockangebote vermeiden

lockangebote stromanbieter vermeidenBesonders hinterhältig sind Lockangebote, die herausragende Eigenschaften versprechen und sich am Ende als Kostenfalle herausstellen. Hier sollte nicht immer das geglaubt werden, was über die Werbung suggeriert wird.

Besser ist es, dass Angebot zu hinterfragen und bezüglich all jener Dinge zu überprüfen, die bereits aufgeführt wurden. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass der Stromwechsel sich lohnt und man als Kunde auch einen Profit daraus zieht.

Der Wechsel des Stromanbieters im Detail

wechsel des stromanbieters im detail - das muss beachtet werdenIm besten Falle lässt sich ein neuer Stromanbieter über einen Vergleich finden. Einen entsprechenden Vergleichsrechner haben wir auf unserer Internetpräsenz eingebunden und stellen diesen kostenlos zur Verfügung.

Um den Vergleichsrechner nutzen zu können, wird die Postleitzahl sowie der Stromverbrauch des letzten Jahres benötigt. Dieser kann der Jahresabrechnung entnommen werden. Zudem ist es wichtig, dass man den aktuellen Tarif kennt, um einen genauen Vergleich durchführen zu können.

Die Vergleichsrechner nutzen nämlich immer den Grundtarif des aktuellen Stromanbieters für den Vergleich. Hat man sich jedoch für einen Spezialtarif entschieden, kann der nicht korrekt durchgeführt werden.

Im Vergleichsrechner werden nur die Stromanbieter aufgelistet, die im Bereich der angegebenen Postleitzahl auch Strom liefern können. Diesbezüglich muss somit nichts beachtet werden. Hat man einen passenden Anbieter gefunden, kann der Vertrag direkt über den Vergleichsrechner angefordert werden. Dieser muss nur ausgefüllt und eingereicht werden.

Den Rest wie beispielsweise die Kündigung und alle Ummeldungen übernimmt dann der neue Stromanbieter. Man selbst muss dem alten Anbieter daher nicht kündigen und kann sich in Bezug auf den Wechsel ganz entspannt zurücklehnen.

Welche Unterlagen werden für den Wechsel benötigt?

dokumente für den wechsel des stromanbietersFür die Inanspruchnahme eines neuen Stromlieferanten muss ein entsprechender Stromvertrag ausgefüllt werden. In diesen muss nicht nur der eigene Name und die Anschrift eingetragen werden, sondern auch der Name des aktuellen Stromlieferanten und Netzbetreibers. Außerdem wird die Zählernummer benötigt, die Kundennummer beim aktuellen Lieferanten sowie der letzte Verbrauch an Strom aus der Jahresabrechnung.

Ebenso wird der neue Stromanbieter Wert darauf legen, dass eine Einzugsermächtigung für die Abschläge erteilt wird. Sollte dies nicht gewünscht werden, muss nach einem Stromanbieter geschaut werden, der andere Zahlungsweisen anbietet.

vollmacht für den wechsel des stromanbietersZu guter Letzt benötigt der neue Stromanbieter eine Vollmacht, die ihm gestattet, den alten Vertrag zu kündigen und den neuen Vertrag auf den Weg zu bringen. Mit einer Unterschrift unter dem Vertrag wird dieser Rechtskräftig und in die Tat umgesetzt.

Übrigens: Ein neuer Stromzähler oder technische Arbeiten am Stromnetz sind durch den Wechsel nicht erforderlich. Ebenso müssen keine Wechselgebühren gezahlt werden. Sollte der neue Stromanbieter seine Leistungen Aufgrund von Insolvenz oder ähnliches einstellen, sitzt man als Kunde nicht automatisch im Dunklen.

Der örtliche Anbieter wird in solch einem Fall die Grundversorgung wieder übernehmen, sodass es zu keinen Stromausfällen kommen wird.

Stromanbieter wechseln – wirklich eine Sache von Minuten?

stromanbieter wechseln in minutenWer seine Unterlagen beisammen hat, kann den neuen Vertrag wirklich innerhalb weniger Minuten ausfüllen und dem neuen Anbieter zuschicken.

Alles weitere liegt dann in seiner Hand, sodass man sich als Kunde um nichts weiter kümmern und für den Wechsel wirklich nur wenige Minuten Zeit einplanen muss.

Stromanbieter Wechseln 2016 – Stressfrei zum perfekten Anbieter am 6. Januar 2016 rated 5.0 of 5